Lücken im Radwegenetz schließen

v.l.n.r. Johannes Klecker, Frauke Hampe, Yannick Klecker, Kathrin Wahlmann, Georg Kleine und Heinz-Otto Müller

Die Gemeinde Ostercappeln besitzt auf den ersten Blick ein umfangreiches Radwegenetz. Dieses hat der SPD-Kandidat für den Kreistag, Johannes Klecker, gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Kathrin Wahlmann auf einer Sommertour im Juni 2016 feststellen können. Beim genaueren Hinsehen haben sie aber einige Lücken entdecken können.

So fehlt unter anderem ein Fahrradweg entlang der Hitzhauser Straße von Ostercappeln nach Hitzhausen. Johannes Klecker erklärte hierzu, dass die Grundstücke teilweise schon gekauft sind. Da es sich bei diesem Weg um eine Gemeindestraße handelt, sei die Gemeinde hier in der Verantwortung, so der SPD-Kreistagskandidat. In der Gemeinde wird die SPD dieses Projekt über die Dorferneuerungsplanung umsetzen.

Weiterhin wurde der Fahrradweg in Haaren Richtung Vehrte begutachtet. Hier machte der SPD-Kreistagskandidat deutlich, dass dieser Fahrradweg an der engen Landstraße unbedingt erforderlich sei. Zudem würde es sich um einen Lückenschluss handeln. Außerdem sei dieser Weg im Hinblick auf den Bahnhalt Vehrte und als Umgehung zumindest während der Bauphase zur Einfädelung der Umgehungsstraße in Belm am Osterberg von Vorteil.

Ebenfalls ist der Fahrradweg von Borgwedde nach Venne notwendig, damit entlang der Serpentinen nach Vehrte die Radfahrer einen sicheren Weg nutzen können.

Auch die fehlenden Fahrradwege in der Ortsmitte von Ostercappeln sind unbedingt erforderlich, um den Menschen diese Art der Mobilität zu ermöglichen. Hier muss, wie auf dem historischen Bild an der Windthorststraße zu erkennen ist, der Verkehrsraum für die schwächeren Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer) unbedingt vergrößert werden.

Darüber hinaus muss ein Fahrradweg von Ostercappeln nach Leckermühle errichtet werden, damit die Orte im Wittlager Land sicher erreicht werden können.

Diese Maßnahmen dienen in erster Linie den Menschen dazu, diese Art der Fortbewegung gefahrlos nutzen zu können. Im zweiten Schritt leisten sie einen großen Beitrag für den Schutz unseres Klimas und beugen zusätzlich gesundheitlichen Beeinträchtigungen vor. Dieses sollte nach Meinung der SPD Anlass genug für die baulichen Verbesserungen im Radwegebau sein.