Dezentrale Unterbringung – SPD Ostercappeln-Schwagstorf informierte sich

Die Kriege im Nahen Osten und in Nordafrika und die damit verbundene Vertreibung und Flucht der Menschen aus diesen Gebieten beherrschen zurzeit die Nachrichten in den Medien. Im letzten Jahr sind über eine Millionen Menschen nur nach Deutschland gekommen. Auch in der Gemeinde Ostercappeln sind schon einige eingetroffen, die bislang dezentral, d.h. in einzelnen Wohnungen und Häusern, untergebracht sind. Dieses wird bei steigenden Asylbewerberzahlen in diesem Jahr nicht immer umzusetzen sein. Hierfür müssen dann Unterkünfte, die auch eine größere Anzahl von Menschen beherbergt, angemietet werden. In der Gemeinde Bohmte sind schon heute dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten sehr knapp geworden. Deshalb hat die Arbeiterwohlfahrt AWO Region Wittlage e.V. ein größeres Haus in Stirpe angemietet.

Die SPD Ostercappeln-Schwagstorf wollte sich über die Versorgung der Menschen informieren und hatte deshalb den Vorsitzenden der AWO Region Wittlage Herrn Winfried Buchsbaum, der vom Vorsitzenden des SPD-Ortsverein Ostercappeln-Schwagstorf Johannes Klecker, begrüßt wurde, zu einem Gespräch am 11.02.2016 eingeladen. Nach einer kleinen allgemeinen Einführung in die Sozialgesetzbücher, die deutlich machte, dass die Asylbewerber weniger finanzielle Unterstützung, als andere Mitmenschen erhalten, beschrieb der Vorsitzende der AWO die Vorgehensweise in diesem Haus. Er betonte, dass die Führung dieses Hauses in sehr enger Abstimmung mit der Gemeinde Bohmte vorgenommen wird und legte Wert darauf, dass die Menschen hier nicht alleine gelassen werden. Eigens für dieses Haus wird ein Sozialassistent eingestellt, der sich um die ganz alltäglichen Dinge, die insbesondere für diese Bewohner gelten, mit ihnen gemeinsam regelt. Außerdem werden die Asylbewerber durch die AWO, die in Bohmte ein weiteres Haus mit Küche betreibt, beköstigt. Zusätzlich ist ein weiterer Personenwagen für Transporte angeschafft worden. Mit diesen Maßnahmen können die Menschen ihr neues Leben beginnen. Es waren sich aber alle einig, dass die Integration mit Sprachunterricht, Kindergarten, Schule, Ausbildung und Arbeit sich anschließen muss.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals ausdrücklich bei den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Ostercappeln und dem Willkommensbüro für die Gemeinden des Altkreises Wittlage. Damit die Integration gut gelingen kann, befürworten wir weiterhin die Unterstützung im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements und bedanken uns ausdrücklich für die bisher geleistete ehrenamtliche Tätigkeit.

 

SPD-Ortsverein Ostercappen-Schwagstorf