Schulische Bildung flexibler gestalten

„Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. […] Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.“ – So steht es bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948) in Artikel 26 geschrieben. Damit kommt diesem Teil der Menschenrechtserklärung eine hervorgehobene Position zu, denn er dient mit seinen konkreten Forderungen der Erhaltung ihrer selbst und ist somit von fundamentaler Bedeutung für unser aller Zusammenleben. Diese Forderungen gilt es folglich auch auf kommunaler Ebene umzusetzen. Um dies allerdings möglich werden zu lassen, müssen die Eltern befragt und mit ihren Positionen zur schulischen Entwicklung ernst genommen werden. Dieser Gedanke muss auch in der Gemeinde Ostercappeln sowie den Nachbargemeinden Einzug halten!

Um dieses Bildungsangebot angesichts des demographischen Wandels und somit sinkenden Schülerzahlen realisieren zu können muss die Planung gemeindeübergreifend erfolgen. Somit steht  nicht jede Kommune in der Pflicht, jedes Bildungsangebot vorzuhalten, sondern kann mit anderen Kommunen kooperieren und somit ermöglichen, wozu sie alleine jeweils nicht im Stande ist. Die so flexibleren und auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnittenen Bildungsangebote stellten eine große Verbesserung der bisherigen Lage dar, wobei keineswegs alte Schulformen wegfallen müssten. Die SPD Ostercappeln spricht sich daher ausdrücklich für eine Untersuchung der Interessen von Eltern und Schülerinnen und Schüler aus, um individuellere Persönlichkeitsbildungen ermöglichen und somit die einzelnen Kommunen als Bildungsorte attraktiver gestalten zu können.